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Die Schweiz im Visier
Die bewaffnete Neutralität der Schweiz im Zweiten Weltkrieg
by Stephen P. Halbrook
Novalis Verlag AG, 1999
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Warum ich dieses Buch shrieb?
Als vor drei Jahren die Angriffe gegen die Schweiz begannen, war ich erstaunt, in welchem Mass die historische Wahrheit durch reine Propaganda verdrängt wurde. Als Amerikaner mit einigen Kenntnissen der Periode 1933-1945 fühlte ich mich verantwortlich, die Wahrheit zu einem Thema auszusprechen, welche durch neue "Ugly Americans" verzerrt wurde, wodurch unser historischer Freund grosses Unrecht erlitten hat.
Seit zwei Jahrhunderten betrachten wir uns als "Schwester-Republiken" aufgrund von gemeinsamen Werten, besonders der persönlichen Freiheit, des Föderalismus und der Demokratie. Diese Werte ermöglichten der Schweiz, dem Nazismus zu widerstehen und zu überleben.
Stephen P. Halbrook im Vorwort
zur deutschen Ausgabe seines
Buches "Target Switzerland,"
Sarpedon Publishers, Rockville Center, 1998
Stephen P. Halbrook
Ist Rechstanwalt und Exprofessor der Philosophie. 1997 hat er vor dem Obersten Amerikanischen Gerichtshof einen bedeutenden historischen Fall zur Frage des Föderalismus verfochten und gewonnen. Für sein Standardwerk über die bewaffnete Neutralität der Schweiz, das hier in einer deutschen Version vorliegt, hat er in den USA und in der Schweiz gründlich recherchiert und zahlreiche Zeitzeugen interviewt.
Halbrook sucht nicht böswillig nach Schwachwstellen im Verhalten der Schweiz, er bemüht sich, die tatsächliche damalige Situation - der Schweiz umringt von hochgerüsteten faschistischen Staaten - objektiv darzustellen. Das war eine im vollen Sinne des Wortes dramatische Situation, welche die damals Verantwortlichen sicher nicht makellos aber - alles in allem - bravourös meisterten.
Sigmund Widmer, Historiker und Kolumnist der ZüriWache
Eines ist sicher: Wenn je die Ehre eines Volkes auf den Prüfstand gestellt wurde, dann war es jene der Schweizer, die den Beweis für ihre Standhaftigkeit eindrücklich geleistet haben. Wieviel leichter wäre es doch für sie gewesen, sich einfach - angeblich "notgedrungen" - so rasch als möglich der neuen Ordnung zu unterziehen. Der Durchhaltewille der Schweizer zeugt von bemerkenswerter Kraft. Weder jetzt noch in Zukunft darf je vergessen werden, wie vorbehaltlos die Schweiz für die Freiheit eingetreten ist.
Walter Lippmann, einer der
klügsten und angesehensten
Kolumnisten aller Zeiten,
in der New York Herald Tribune vom 26.1.1943
Besprechung Die Schweiz im Visier
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